Trackables Route drucken

Wer selbst ein Trackable initiiert, der möchte meist den Reiseweg seines Trackables genau verfolgen und die Route später beispielsweise als Poster Druck, Foto Druck, als Postkarte oder Ähnliches visualisieren, um deutlich zu machen, welche Länder und Orte das Trackable schon bereist hat.

Trackables sind eine besondere Art von Cache, da sie nicht behalten werden sollen, sondern von Cache zu Cache weitergetragen werden sollen. Auf diese Weise legen die Gegenstände meist erstaunlich große Wegstrecken zurück, die weit über die Landesgrenzen hinausgehen können. Den Weg der einzelnen Trackables kann man im Internet verfolgen, so dass der ursprüngliche Besitzer bzw. Initiator des Trackables immer weiß, wo sich der jeweilige Gegenstand gerade befindet. Später kann man diese Reiseroute als Poster drucken und als Andenken aufbewahren.

In der Regel finden sich zwei verschiedene Formen der Trackables:

  1. Travel Bugs: Diese Variante von Trackables ist derzeit die gängigste. Der Travel Bug besteht aus zwei Teilen von denen eines beim Initiator bleibt und das Gegenstück in den Cache gelegt wird. Es handelt sich hierbei normalerweise um eine Aluminium Marke, die mit einem bestimmten Zahlencode versehen ist, so dass man die Marke über das Internet identifizieren und ihren Weg nachverfolgen kann.
  2. Geocoins: Geocoins sind die weitaus seltener verbreiteten Trackables, da sie oft sehr teuer sind. Diese Münzen sind meist aufwändig gestaltet und gelten als Sammlerstücke, was leider auch häufig zu Diebstählen führt.

An einige Trackables sind vom Initiator bestimmte Bedingungen geknüpft, die auch den Weg des Gegenstandes bestimmen können. So könnte man beispielsweise festlegen, dass sich das Trackable nur in einem bestimmten Land bewegen soll oder dass sein Ziel ein bestimmter Cache in einem anderen Land sein soll, etc.

Diese Variante des Geocachings macht auch Spaß, wenn man nur den Weg seines Trackables verfolgt, da man ja nie weiß, wo der Gegenstand als nächstes auftauchen könnte. Am Ende seiner Reise kann man die Reiseroute dokumentieren und eine Karte hiervon als Poster drucken lassen, um dann die einzelnen Reisestationen selbst zu besuchen oder es einfach als Zimmerschmuck aufhängen.

Bild: Thomas Siepmann  / pixelio.de

Geocaching mit Gokart

Geocaching ist zwar noch eine relativ neue Trendsportart, aber trotzdem hat sie bereits sehr viele Anhänger und das Interesse an der naturverbundenen Freizeitaktivität wächst von Tag zu Tag. Das Schöne am Geocaching ist nämlich, dass es zum einen keine Altersbeschränkung gibt, so dass nicht nur einzelne Personengruppen angesprochen werden, sondern auch ganze Familien mit kleinen Kindern und Großeltern problemlos teilnehmen können; zum anderen, dass es in der freien Natur stattfindet und daher die Bewegung im Freien fördert und damit auch wieder einen Anreiz bietet, die Natur auf eigene Faust zu entdecken und weiterhin, dass es unglaublich vielseitig ist, so dass jeder seine eigenen Ideen zur Weiterentwicklung dieser Sportart beitragen kann.

So gibt es zum Beispiel eine ganze Reihe an Leuten, die bestrebt sind, das Geocaching noch sportlicher zu gestalten. Aus diesem Grund gibt es schon Caches, die nur mit viel Übung, Geschicklichkeit und einem hohen Maß an Sportlichkeit zu finden sind; diese können sich beispielsweise auf Bergen, die erst erklettert werden müssen oder auf dem Grund eines Sees, der erst in einem Tauchgang erkundet werden muss, gefunden werden.

Eine weitere Möglichkeit, das Geocaching kreativ anzugehen, ist die Erkundung des Weges per Gokart oder Kettcar. Hier kommen sogar die Sportbegeisterten auf ihre Kosten, die nicht erst Berge besteigen oder in Seen tauchen wollen, aber trotzdem eine sportliche Herausforderung suchen. Mit den Fahrzeugen kann man zudem die Strecken meist viel schneller bewältigen bzw. auch längere Strecken mühelos in Angriff nehmen. Mit den Kettcars ähnelt das Geocaching in gewisser Weise einer Fahrradtour. Bei den Gokarts empfiehlt sich das bewährte Berg Toys Gokart, denn viele der Modelle sind hier extra für die Fahrt ins Gelände konzipiert und verfügen im Gegensatz zu vielen anderen Gokart-Modellen über die entsprechende Robustheit und das nötige Reifenprofil. Aber egal wie sich die individuelle Geocaching-Tour gestaltet, die oberste Richtlinie sollte immer der Spaß bleiben!

Aufgaben für ein Rätselcache

Eine beliebte Form des Geocachings, die sich im Laufe der Zeit entwickelt hat, ist der so genannte Rätselcache. Das Prinzip ist zwar das Selbe wie das des normalen Geocachings, jedoch kommt hier noch eine zusätzliche Komponente, nämlich ein Rätsel oder eine Aufgabe hinzu, die den Cache noch interessanter macht. Beim Rätselcache gibt es mehrere verschiedene Möglichkeiten, ein Rätsel oder eine Aufgabe auf den Weg zum „Schatz“ einzubauen. Oft werden beispielsweise nicht die genauen Geodaten des Caches angegeben, sondern nur ein Ort, der sich in der Nähe des Caches befindet. Erst, wenn man ein Rätsel oder eine Aufgabe gelöst hat, offenbaren sich einem die genauen Koordinaten des gesuchten Versteckes. Dabei kann es sich beispielsweise um ein Kreuzworträtsel, eine Rechenaufgabe, Sodoku oder andere Denksportaufgaben handeln, deren Lösung einen dann zum Cache führen.

Oft sind es aber auch körperliche Aufgaben, die erfüllt werden müssen. So kann es beispielsweise gefordert sein, einen Handstand zu machen, um versteckte Koordinaten lesen zu können oder einen niedrigen Baum zu erklettern oder vielleicht sogar auf einem Trampolin zu hüpfen, um das Versteck oder die gesuchten Koordinaten auf erhöhten Positionen zu finden. Erlaubt ist dabei alles, was Spaß macht und schaffbar ist. Fairerweise sollte es aber auch vermerkt werden, wenn der Cache besondere Fähigkeiten erfordert.

Wichtig ist auch, dass das benötigte Equipment nicht zu umfangreich ist bzw. auch den Gegebenheiten entsprechend angepasst ist. Möchte man beispielsweise die Variante mit dem Trampolin einbauen, dann nützt es wahrscheinlich wenig, ein Indoortrampolin aufzustellen, da das für den Außenbereich einfach nicht geeignet ist; hierfür würde dann ein spezielles Trampolin, wie z.B. das Berg Trampolin Favorit benötigt werden. Außerdem ist auch zu beachten, dass die Aufgabe an diesem Ort auch erfüllbar sein muss. So ist es höchst unwahrscheinlich, dass man ein solches Trampolin mitten in einem Naturschutzgebiet aufbauen darf, auf einem Spielgelände dagegen ist das schon wahrscheinlicher. In jedem Fall sollte der Initiator des Rätselcaches solche größeren Aufgaben mit den zuständigen Behörden abklären, damit die Umwelt nicht in Mitleidenschaft gezogen wird oder die Sicherheit der Geocacher oder Passanten beeinträchtigt ist.

Wichtige Hinweise zum Geocaching

Geocaching ist ein wunderschönes Hobby, für das sich nach und nach immer mehr Menschen begeistern können. Dies liegt wahrscheinlich vor allem auch an der Vielseitigkeit des Hobbys, da es sich leicht mit wenigen oder vielen Personen, mit Kindern und Erwachsenen und mit allen Altersstufen vereinbaren lässt. Zusätzlich ist das Geocaching für viel ein Ansporn sich wieder einmal in der freien Natur zu bewegen und diese auf eigene Faust zu erkunden. Aber auch beim Geocaching sollten sowohl die Initiatoren als auch die Teilnehmer an einem Cache einige grundlegende Regeln beachten:

1. Schwierigkeit und Ausrüstung
Damit ein Cache richtig beurteilt werden kann, ist es notwendig, dass die Initiatoren eines Caches diesen richtig ausweisen. Es sollte klar ersichtlich sein, für wen diese Cachform geeignet ist und wer vielleicht lieber einen anderen Cache verfolgen sollte. Aus Rücksicht vor allem auf Kinder und ältere Menschen ist es daher auch oft hilfreich, wenn Leute, die den Cache bereits gefunden haben, diesen für eine bestimmte Zielgruppe empfehlen. Falls eine besondere Ausrüstung für den Cache benötigt wird, sollte darauf explizit hingewiesen werden. Generell sollte man aber immer darauf achten, eine adequate und robuste Ausrüstung mit den gängigen Ausrüstungsgegenständen zu den Caches mitzunehmen.

2. Schutz der Natur
Beim Gecaching in der freien Natur ist die oberste Priorität der Schutz der Natur. So schön das Geocaching auch ist, ein essentieller Bestandteil, der zu seiner Popularität beiträgt ist nun einmal die Erkundung und das Erfahren der Natur. Aus diesem Grund sollte besonders darauf geachtet werden, diese in keiner Weise zu schädigen, sondern ganz im Gegenteil für ihren Erhalt zu sorgen. Sowohl beim Verstecken als auch beim Suchen eines Caches gilt es daher, immer umsichtig mit der Natur umzugehen und Rücksicht auf Tiere und Pflanzen und deren Lebensräume zu nehmen.

3. Vorsicht bei Stadt-Caches
Der Raum des Geocaching ist längst nicht mehr nur auf Wiesen und Wälder beschränkt, sondern auch in der Stadt findet man heute etliche Caches. Dabei ist jedoch besondere Vorsicht geboten. Beliebte Verstecke oder Hinweise in Städten findet man beispielsweise hinter oder an den Hansgrohe Armaturen von öffentlichen Toiletten, an Bahnhöfen, Statuen, bekannten Plätzen und Gebäuden, etc.
Da es aufgrund verdächtiger Verhaltensweisen von Menschen oder seltsamen Gegenständen an öffentlichen Orten, die sich im Nachhinein als Geocache entpuppten, schon mehrmals zu größeren und kostenaufwändigen Polizeiaufgeboten in einigen Städten kam, ist explizit darauf hinzuweisen, dass solche Verstecke gemieden werden sollten, um Missverständnissen entgegenzuwirken.

In solchen Fällen sollte man einfach selbst etwas Sensibilität für die Situation am jeweiligen Standort beweisen oder gegebenenfalls doch lieber wieder in der Natur Geocaching betreiben.