Geocaching – Geräte

Das wichtigste in jeder Geocaching Ausrüstung ist natürlich das Navigationsgerät, da man ansonsten keine Möglichkeit (außer dem Zufall) hat, um den versteckten Cache zu finden. Wie soll man auch ein Cach, beispielsweise versetkt unter einem Dreamdeck aus Holz im Park oder Wald finden?! Ein Geocashing Gerät ist natürlich die Lösung. Die meisten Geocashing Geräte heute verwenden das GPS-Signal (Global Positioning System), um den Standort zu bestimmen, da man hiermit bisher die besten bzw. genauesten Ergebnisse bei der Lokalisierung einer Position erzielen konnte.

Die Messgenauigkeit hängt allerdings auch vom verwendeten GPS-Empfänger ab. Als Navigationsgerät lassen sich hier verschiedene Varianten unterscheiden:

Das Geocaching Handy ist ein Handy mit integrierter GPS-Funktion; dieses Feature ist heute bei sehr vielen der modern ausgestatteten Handys erhältlich. In einfach zu begehendem Gelände und mit der dementsprechenden Software ist es unter Umständen möglich, auch mit einem Handy Geocaching zu gehen; dies hängt im Wesentlichen vom Funktionsumfang des verwendeten GPS-Features ab. In der Regel beschränken sich die Positionsangaben jedoch auf Landschaftsbereiche mit ausgebautem Straßennetz und sind im Gelände meist weniger tauglich.

Ein PDA zum Geocaching ist dabei schon eine bessere Lösung. Zusammen mit einem GPS-Empfänger erweist sich das PDA im Großen und Ganzen als einigermaßen tauglich, da die entsprechende PDA Software in der Regel dafür sorgt, dass Positionen auf Karten genauer lokalisiert werden können. Problematisch ist jedoch die Outdoor-Tauglichkeit, da PDAs nur in den seltensten Fällen wasser- und stoßfest sind.

Am besten eigenen sich aber die dafür vorgesehenen Geocaching Geräte, die alle wünschenswerten Eigenschaften, d.h. aktuelle Technik und Software zur möglichst genauen Positionsbestimmung, Handlichkeit durch Handyformat und Outdoor-Eigenschaften wie Resistenz gegen Staub, Wasser und Stöße, vereinen.

Bei diesen GPS-Empfängern unterscheidet man wiederum drei verschiedene Modellklassen. Zum einen gibt es Geocaching Geräte für Anfänger, die sehr übersichtlich sind und nur über die nötigsten Funktionen, d.h. keine Kartendarstellung, sondern lediglich einen Richtungspfeil, verfügen. Bei den etwas komplexeren Geräten ist bereits die Darstellung von Karten in schwarz/weiß möglich, so dass man sich im Gelände einen günstigen Weg zum Cache suchen kann (möglichst nicht durch Flüsse oder durch unwegsames Gelände).
Professionelle GPS-Empfänger verfügen über ein Maximum an Funktionen und können Karten auch farbig darstellen. Sie eignen sich zur Positionsbestimmung schwieriger Caches oder der speziellen Geocaching Coins. Weiterhin geben diese Geräte noch zusätzliche Informationen z.B. über die Topographie der Umgebung preis und enthalten viele weitere Features für das ultimative Geocaching Erlebnis.

Verschiedene Modelle von GPS-Empfängern und weiteres Geocaching Zubehör zur Ermittlung von Geodaten kann man in jedem Geocaching Shop finden.

Geocaching – Zubehör

Wie jede andere Sportart auch, so verlangt auch das Geocaching Zubehör, dass man zu diesem Zweck anschaffen sollte. Da es sich dabei aber auch oft um grundlegende Ausstattung handelt, die bei Outdoor Sportarten notwendig ist, so sind in der Regel auch im Vorfeld schon bei den meisten Geocaching Anfängern viele nützliche Dinge zum Geocaching vorhanden.

Das Basis Zubehör jedes Geocachers sollte sich in etwa folgendermaßen zusammensetzen: Zum einen ist die Kleidung ein ganz wichtiger Aspekt, da Geocaching draußen in der Natur betrieben wird und das Gelände bis zu einem Cache durchaus rau sein kann und das Wetter sich nicht jedes Mal angenehm und freundlich verhält. Aus diesem Grund empfiehlt sich auf jeden Fall festes Schuhwerk, bequeme und ausreichend warme Kleidung sowie ein Regencape, falls man doch einmal in ein Unwetter gerät. Dazu kommt noch ein bequemer Rucksack mit ausreichend Proviant; für die meisten Geocaching Routen reicht ein kleiner oder mittelgroßer Rucksack, lediglich für die sehr anspruchsvollen Touren, z.B. im Gebirge, sollte man einen größeren Wanderrucksack mitnehmen.  

Weiterhin gehört natürlich auch ein GPS-Empfänger ins Handgepäck jedes Geocachers, da die Tour sonst gar nicht losgehen könnte. Beim Gerät sollte darauf geachtet werden, dass es für die jeweilige Tour entsprechend ausgestattet ist; in der Regel sollte ein normaler Standard GPS-Empfänger jedoch alle nötigen Funktionen und Ausstattungsmerkmale für Touren mit einfachem und mittleren Schwierigkeitsgrad enthalten. Nutzt man andere Geräte, so sollte man prüfen, ob die Geocaching Software des PDA oder Handys noch aktuell ist. Um sicher zu gehen, dass einem kurz vor dem Ziel nicht das Glück verlässt, sollte man ein paar Ersatzbatterien für das GPS-Gerät mitnehmen, um für alle Fälle ausgerüstet zu sein.

Zusätzlich zu diesen grundlegenden Ausrüstungsgegenständen sollte man noch folgendes Zubehör zum Geocaching mitnehmen: Natürlich sollte man immer einen Stift oder Bleistift und Papier (statt Papier bieten sich auch Etiketten wie bspw. diese Rollenetiketten an)dabei haben und einen Tauschgegenstand, um diese am Cache zu hinterlassen und sich ins Logbuch einzutragen. Eine Taschenlampe ist durchaus von Vorteil, falls man einmal länger braucht und die Dämmerung oder Dunkelheit gerät. Eine Landkarte des Caching Gebiets sollte auch in jedem Fall noch zusätzlich mitgenommen werden. Auch wenn viele GPS-Geräte Karten anzeigen können, so ist es doch sicherer, nochmals eine herkömmliche Karte mitzunehmen, falls der GPS-Empfänger aus irgendwelchen Gründen plötzlich nicht mehr funktionieren oder die entsprechende Geodaten nicht übereinstimmen sollten. Und schlussendlich noch ein Handy, damit man im Notfall jemanden informieren kann oder zu Hilfe holen kann.

Mit diesen Tipps zum Geocaching Zubehör sollte man bestens für einen kleinen Ausflug ins Grüne ausgerüstet sein und dem GPS Geocaching nichts mehr im Wege stehen.

Geocaching – Technik

Wer professionell Geocaching betreiben möchte, der sollte sich unter anderem auch etwas mit der Geocaching Technik auskennen. Aus diesem Grund sollen hier die wichtigsten Punkte bezüglich der Technik des Geocachings einmal kurz erläutert werden.

Die Technik, die beim Geocaching genutzt wird bzw. der sich die GPS-Empfänger bedienen, stützt sich auf das Global Positioning System (GPS). Hierbei handelt es sich grob gesagt um 24 Satelliten, die die Erde umkreisen und permanent Signale in einer Stärke von ungefär 20 bis 50 Watt aussenden, die dann von den GPS-Geräten auf der Erde empfangen werden können. Die meisten GPS-Empfänger von heute können gleichzeitig die Informationen bzw. Signale von 12 Satelliten empfangen. Durch die Messung der Entfernung vom Standort zu den verschiedenen Satelliten, ergibt sich eine Konstellation anhand der man die derzeitige Position ziemlich genau bis zu einem Umkreis von fünf Metern bestimmen kann.

Dies gilt normalerweise bei einem uneingeschränkten Gelände mit freier Sicht auf den Himmel; ist das Gelände durch Bäume, Berge, oder auch den eigenen Körper verdeckt, so wird das Signal abgeschirmt und kann nur noch schwach empfangen werden oder sogar nur noch von weniger Satelliten als zuvor und die Position kann jetzt schwieriger oder nur noch ungenau (d.h. mit größerem Radius) berechnet werden. Dies gilt auch für ungünstige Signalwinkel; auch hier kann die Position nur weniger genau bestimmt werden. In geschlossenen Räumen, Tunneln, etc. kann in der Regel gar kein Signal empfangen werden.

Die bei günstigen Bedingungen ermittelte Position erscheint dann als Koordinaten Angabe auf dem Display des GPS-Empfängers bzw. zeigt die Richtung an, in der die gesuchten Zielkoordinaten und damit der versteckte Geocache liegen. Um sicher zu gehen, dass man mit seiner Messung wirklich richtig liegt, empfiehlt es sich an mehreren Orten eine Positionsbestimmung durchzuführen, um einige Vergleichswerte zu haben und vielleicht auch eine günstigere Position zum genaueren Messen der jeweiligen Geodaten zu finden. Je genauer die Messungen sind, desto enger wird der mögliche Radius, in dem sich der Cache befinden muss und umso schneller kann das Versteck gefunden und der Schatz gehoben werden.

Man darf gespannt sein zu welchem weiteren Trend die Technik des Geocaching noch führt.