Geocaching in den Bergen

Hat man im Urlaub einen Aufenthalt auf den Bergen geplant und möchte dies mit einer spannenden und unvergesslichen Freizeitaktivität verbinden, so kann man sich über das Geocaching informieren und teilnehmen. Nebenbei sucht man sich eine schöne Bleibe oder ein Hotel, wo man das schöne Leben auf den Bergen vollends genießen kann. Bei solchen Urlauben gibt es viele Möglichkeiten, sich in der Natur aktiv zu beschäftigen oder auch die Natur selbst als Beschäftigung anzusehen. Die Berge sind immer eine gute Wahl, besonders für Kinder ist dies stets ein wundervolles Erlebnis mit viel Spaß und Bewegung.

Continue reading „Geocaching in den Bergen“

Geocaching – Schatzsuche hoch zu Ross

Viele Reiter, die ihre Freizeit mit dem Pferd abwechslungsreich gestalten möchten ohne an Turnieren teilzunehmen, suchen Entspannung in der Natur. Neben normalen Ausritten nehmen sie an Wander-, Distanzritten oder Reiterralleys teil. Ein neuer Trend, der sich in den letzten Jahren zunehmender Beliebtheit erfreut, ist Geocaching hoch zu Ross. Doch was versteht man unter dieser Schatzsuche oder Schnitzeljagd zu Pferd, wie wird sie durchgeführt und woher kommt sie?

Continue reading „Geocaching – Schatzsuche hoch zu Ross“

Geocaching – Technik

Wer professionell Geocaching betreiben möchte, der sollte sich unter anderem auch etwas mit der Geocaching Technik auskennen. Aus diesem Grund sollen hier die wichtigsten Punkte bezüglich der Technik des Geocachings einmal kurz erläutert werden.

Die Technik, die beim Geocaching genutzt wird bzw. der sich die GPS-Empfänger bedienen, stützt sich auf das Global Positioning System (GPS). Hierbei handelt es sich grob gesagt um 24 Satelliten, die die Erde umkreisen und permanent Signale in einer Stärke von ungefär 20 bis 50 Watt aussenden, die dann von den GPS-Geräten auf der Erde empfangen werden können. Die meisten GPS-Empfänger von heute können gleichzeitig die Informationen bzw. Signale von 12 Satelliten empfangen. Durch die Messung der Entfernung vom Standort zu den verschiedenen Satelliten, ergibt sich eine Konstellation anhand der man die derzeitige Position ziemlich genau bis zu einem Umkreis von fünf Metern bestimmen kann.

Dies gilt normalerweise bei einem uneingeschränkten Gelände mit freier Sicht auf den Himmel; ist das Gelände durch Bäume, Berge, oder auch den eigenen Körper verdeckt, so wird das Signal abgeschirmt und kann nur noch schwach empfangen werden oder sogar nur noch von weniger Satelliten als zuvor und die Position kann jetzt schwieriger oder nur noch ungenau (d.h. mit größerem Radius) berechnet werden. Dies gilt auch für ungünstige Signalwinkel; auch hier kann die Position nur weniger genau bestimmt werden. In geschlossenen Räumen, Tunneln, etc. kann in der Regel gar kein Signal empfangen werden.

Die bei günstigen Bedingungen ermittelte Position erscheint dann als Koordinaten Angabe auf dem Display des GPS-Empfängers bzw. zeigt die Richtung an, in der die gesuchten Zielkoordinaten und damit der versteckte Geocache liegen. Um sicher zu gehen, dass man mit seiner Messung wirklich richtig liegt, empfiehlt es sich an mehreren Orten eine Positionsbestimmung durchzuführen, um einige Vergleichswerte zu haben und vielleicht auch eine günstigere Position zum genaueren Messen der jeweiligen Geodaten zu finden. Je genauer die Messungen sind, desto enger wird der mögliche Radius, in dem sich der Cache befinden muss und umso schneller kann das Versteck gefunden und der Schatz gehoben werden.

Man darf gespannt sein zu welchem weiteren Trend die Technik des Geocaching noch führt.

Geocaching als Betriebsausflug

Ein Betriebsausflug soll im optimalen Falle bei allen Beteiligten ein gewisses Maß an Sozialverhalten fördern und vor allen Dingen Spaß machen. Eine derzeit sehr im Trend liegende Variante eines solchen Betriebsausfluges stellt das Geocaching dar. Dieser seit einigen Jahren in Mode gekommene „Trendsport“ ist eine Art moderne Schatzsuche, die Jung und Alt und Groß und Klein dazu animiert, abenteuerlustig in die Natur zu spazieren und diese auf der Suche nach ihren Geheimnissen zu erkunden.

Auch als Unternehmung für einen Betriebsausflug wird das Geocaching immer beliebter; jedoch erfordert dies auch etwas Aufwand im Voraus. Hier ein kurzer Überblick darüber, welche Schritte man bei der Planung einer Geocaching Route durchlaufen sollte und was bei der Präsentation beachten sollte:

1. Analyse der der Teilnehmerstruktur: Zuerst sollte man sich im Klaren darüber sein, wie viele Menschen überhaupt an dem Betriebsausflug teilnehmen, damit man das weitere Vorgehen dementsprechend planen kann. Die Teilnehmerzahl ist für das Geocaching an sich jedoch irrelevant und kann mit unbegrenzt vielen „Schatzsuchern“ unternommen werden. Weiterhin ist zu überlegen, in welchem Alter und in welchem gesundheitlichen Zustand sich die meisten Teilnehmer befinden, um die Route der entsprechenden Gruppe anzupassen. Danach sind gemischte, gleich starke Gruppen zu jeweils etwa gleich vielen Personen einzuteilen; sinnvoll sind hierbei abteilungsübergreifende Konstellationen, um ein soziales Netzwerk innerhalb der Firma zu schaffen, das über die einzelnen Abteilungen hinausgeht.

2. Auswahl des Geocaching Geländes: Das Gelände sollte nach der Analyse der Teilnehmerstruktur so gewählt werden, dass es in der Länge der Strecke und der Raffinesse des Geländes den Bedürfnissen aller Teilnehmer gerecht wird. Cachkarten lassen sich ganz einfach im Internet finden. Es kann jedoch manchmal sinnvoll sein, sich einige zur Auswahl stehenden Gelände vorher anzusehen, um sicher zu gehen, dass das Gelände von den Teilnehmern bewältigt werden kann.

3. Ausrüstung: Wichtig ist, dass jede Gruppe mindestens ein GPS-Gerät besitzt, um sich durch das Gelände navigieren zu können. Viele neue Handy-Geräte besitzen eine GPS-Funktion und können daher zum Geocachen genutzt werden; es können aber auch Geräte ausgeliehen werden. Zudem ist darauf zu achten, dass alle Teilnehmer mit festem Schuhwerk, wetterfester Kleidung, etwas Proviant (denn eine Geocaching Route kann durchaus einige Stunden dauern) und mindestens einem Handy ausgerüstet ist, damit niemand verloren geht.

4. Präsentation auf einer Faltwand: Bei der Präsentation hat sich eine Faltwand von Clip oder anderen Herstellern bisher als sehr nützlich erwiesen, da hier auf einen Blick die gesamte Route zu erfassen sein sollte. Weiterhin sollte jede Gruppe eine eigene Karte sowie die Koordinaten der aufzusuchenden Schätze bekommen. Es sollte sichergestellt werden, dass jeder Teilnehmer verstanden hat, wie Geocachen funktioniert und die Geräte eigenständig bedienen kann. Weiterhin muss auch unbedingt darauf aufmerksam gemacht werden, dass die Natur, in der man sich bewegt nicht durch Fehlverhalten belastet werden soll.

So steht einem Betriebsausflug im Grünen nichts mehr im Wege und alle Geocacher können sich auf den Weg ihrer eigenen kleinen Schatzsuche machen.

Geocaching mit Werbeartikeln

Nutzt man Werbeartikel als Cache, so wird Geocaching nicht nur eine abenteuerliche und begeisterungswürdige Freizeitbeschäftigung, sondern kann gleichzeitig auch als Promotion und Publicity für Firmen dienen. Auf diese Weise kann man das Angenehme mit dem Nützlichen bzw. Arbeit und Vergnügen miteinander verbinden.

Der so genannte „Cache“ beim Geocaching ist die Belohnung bzw. der Schatz, den man findet, wenn man die Koordinaten richtig ausgewertet hat und die Position der gesuchten Stelle richtig identifiziert hat. In der Regel handelt es sich dabei um Kleinigkeiten, die keinen besonders großen Wert haben müssen bzw. sollen, da in diesem Fall ja eher der Gedanke zählen soll und die eigentliche Belohnung das Finden des gesuchten Versteckes ist. Ein Kugelschreiber, ein Notizbuch, ein Luftballon, ein Schlüsselanhänger, eine Murmel, etc. sind durchaus häufige Tauschgegenstände in vielen Caches.

Wer sich bzw. seiner Firma gerne den neuen Trend des Geocachings zu Nutze machen möchte, der kann sich selbst auf die Suche nach einigen Caches in der Umgebung machen und kleine Werbegeschenke im Cache hinterlassen, wenn er ihn gefunden hat. Der nächste Abenteuerer, der den Cache findet, ertauscht sich vielleicht den dort hinterlassenen Kugelschreiber oder Ähnliches und kommt bei Gelegenheit auf die dort angegebene Adresse zurück, wenn er etwas braucht, das in das Dienstleistungsgebiet der entsprechenden Firma fällt. Selbst, wenn ein anderer Tauschgegenstand entnommen wurde, so bleibt vielleicht zumindest der Name der Firma im Gedächtnis, wenn man ihn in diesem Zusammenhang kennenlernt.

Wer möchte, kann aber auch eigene mit Werbeartikeln gefüllte Caches zu verstecken, die dann Anfangs nur Werbeartikel der eigenen Firma enthalten. Mit der Zeit jedoch werden diese dann durch andere Tauschgegenstände ersetzt und die Werbeartikel verbreiten sich. Es ist aber natürlich möglich, die Caches immer wieder durch Tausch mit den anderen hinterlassenen Artikeln durch Werbegeschenke zu ersetzen, jedoch trifft dies nicht den eigentlichen Sinn des Geocachings.

Etwas mehr Aufwand, dafür aber auch mehr an Publicity bringt das Sponsoring offizieller Geocaching Wettbewerbe. Hier werden viele Menschen gleichzeitig auf die Firma aufmerksam gemacht und man kann bereits im Vorfeld der Veranstaltung Werbemittel als Tauschgegenstände anbieten.

In jedem Fall bietet das Geocaching eine Vielzahl an originellen Möglichkeiten, durch Werbegegenstände bekannt zu werden.

Trackables Route drucken

Wer selbst ein Trackable initiiert, der möchte meist den Reiseweg seines Trackables genau verfolgen und die Route später beispielsweise als Poster Druck, Foto Druck, als Postkarte oder Ähnliches visualisieren, um deutlich zu machen, welche Länder und Orte das Trackable schon bereist hat.

Trackables sind eine besondere Art von Cache, da sie nicht behalten werden sollen, sondern von Cache zu Cache weitergetragen werden sollen. Auf diese Weise legen die Gegenstände meist erstaunlich große Wegstrecken zurück, die weit über die Landesgrenzen hinausgehen können. Den Weg der einzelnen Trackables kann man im Internet verfolgen, so dass der ursprüngliche Besitzer bzw. Initiator des Trackables immer weiß, wo sich der jeweilige Gegenstand gerade befindet. Später kann man diese Reiseroute als Poster drucken und als Andenken aufbewahren.

In der Regel finden sich zwei verschiedene Formen der Trackables:

  1. Travel Bugs: Diese Variante von Trackables ist derzeit die gängigste. Der Travel Bug besteht aus zwei Teilen von denen eines beim Initiator bleibt und das Gegenstück in den Cache gelegt wird. Es handelt sich hierbei normalerweise um eine Aluminium Marke, die mit einem bestimmten Zahlencode versehen ist, so dass man die Marke über das Internet identifizieren und ihren Weg nachverfolgen kann.
  2. Geocoins: Geocoins sind die weitaus seltener verbreiteten Trackables, da sie oft sehr teuer sind. Diese Münzen sind meist aufwändig gestaltet und gelten als Sammlerstücke, was leider auch häufig zu Diebstählen führt.

An einige Trackables sind vom Initiator bestimmte Bedingungen geknüpft, die auch den Weg des Gegenstandes bestimmen können. So könnte man beispielsweise festlegen, dass sich das Trackable nur in einem bestimmten Land bewegen soll oder dass sein Ziel ein bestimmter Cache in einem anderen Land sein soll, etc.

Diese Variante des Geocachings macht auch Spaß, wenn man nur den Weg seines Trackables verfolgt, da man ja nie weiß, wo der Gegenstand als nächstes auftauchen könnte. Am Ende seiner Reise kann man die Reiseroute dokumentieren und eine Karte hiervon als Poster drucken lassen, um dann die einzelnen Reisestationen selbst zu besuchen oder es einfach als Zimmerschmuck aufhängen.

Bild: Thomas Siepmann  / pixelio.de

Geocaching mit Gokart

Geocaching ist zwar noch eine relativ neue Trendsportart, aber trotzdem hat sie bereits sehr viele Anhänger und das Interesse an der naturverbundenen Freizeitaktivität wächst von Tag zu Tag. Das Schöne am Geocaching ist nämlich, dass es zum einen keine Altersbeschränkung gibt, so dass nicht nur einzelne Personengruppen angesprochen werden, sondern auch ganze Familien mit kleinen Kindern und Großeltern problemlos teilnehmen können; zum anderen, dass es in der freien Natur stattfindet und daher die Bewegung im Freien fördert und damit auch wieder einen Anreiz bietet, die Natur auf eigene Faust zu entdecken und weiterhin, dass es unglaublich vielseitig ist, so dass jeder seine eigenen Ideen zur Weiterentwicklung dieser Sportart beitragen kann.

So gibt es zum Beispiel eine ganze Reihe an Leuten, die bestrebt sind, das Geocaching noch sportlicher zu gestalten. Aus diesem Grund gibt es schon Caches, die nur mit viel Übung, Geschicklichkeit und einem hohen Maß an Sportlichkeit zu finden sind; diese können sich beispielsweise auf Bergen, die erst erklettert werden müssen oder auf dem Grund eines Sees, der erst in einem Tauchgang erkundet werden muss, gefunden werden.

Eine weitere Möglichkeit, das Geocaching kreativ anzugehen, ist die Erkundung des Weges per Gokart oder Kettcar. Hier kommen sogar die Sportbegeisterten auf ihre Kosten, die nicht erst Berge besteigen oder in Seen tauchen wollen, aber trotzdem eine sportliche Herausforderung suchen. Mit den Fahrzeugen kann man zudem die Strecken meist viel schneller bewältigen bzw. auch längere Strecken mühelos in Angriff nehmen. Mit den Kettcars ähnelt das Geocaching in gewisser Weise einer Fahrradtour. Bei den Gokarts empfiehlt sich das bewährte Berg Toys Gokart, denn viele der Modelle sind hier extra für die Fahrt ins Gelände konzipiert und verfügen im Gegensatz zu vielen anderen Gokart-Modellen über die entsprechende Robustheit und das nötige Reifenprofil. Aber egal wie sich die individuelle Geocaching-Tour gestaltet, die oberste Richtlinie sollte immer der Spaß bleiben!

Aufgaben für ein Rätselcache

Eine beliebte Form des Geocachings, die sich im Laufe der Zeit entwickelt hat, ist der so genannte Rätselcache. Das Prinzip ist zwar das Selbe wie das des normalen Geocachings, jedoch kommt hier noch eine zusätzliche Komponente, nämlich ein Rätsel oder eine Aufgabe hinzu, die den Cache noch interessanter macht. Beim Rätselcache gibt es mehrere verschiedene Möglichkeiten, ein Rätsel oder eine Aufgabe auf den Weg zum „Schatz“ einzubauen. Oft werden beispielsweise nicht die genauen Geodaten des Caches angegeben, sondern nur ein Ort, der sich in der Nähe des Caches befindet. Erst, wenn man ein Rätsel oder eine Aufgabe gelöst hat, offenbaren sich einem die genauen Koordinaten des gesuchten Versteckes. Dabei kann es sich beispielsweise um ein Kreuzworträtsel, eine Rechenaufgabe, Sodoku oder andere Denksportaufgaben handeln, deren Lösung einen dann zum Cache führen.

Oft sind es aber auch körperliche Aufgaben, die erfüllt werden müssen. So kann es beispielsweise gefordert sein, einen Handstand zu machen, um versteckte Koordinaten lesen zu können oder einen niedrigen Baum zu erklettern oder vielleicht sogar auf einem Trampolin zu hüpfen, um das Versteck oder die gesuchten Koordinaten auf erhöhten Positionen zu finden. Erlaubt ist dabei alles, was Spaß macht und schaffbar ist. Fairerweise sollte es aber auch vermerkt werden, wenn der Cache besondere Fähigkeiten erfordert.

Wichtig ist auch, dass das benötigte Equipment nicht zu umfangreich ist bzw. auch den Gegebenheiten entsprechend angepasst ist. Möchte man beispielsweise die Variante mit dem Trampolin einbauen, dann nützt es wahrscheinlich wenig, ein Indoortrampolin aufzustellen, da das für den Außenbereich einfach nicht geeignet ist; hierfür würde dann ein spezielles Trampolin, wie z.B. das Berg Trampolin Favorit benötigt werden. Außerdem ist auch zu beachten, dass die Aufgabe an diesem Ort auch erfüllbar sein muss. So ist es höchst unwahrscheinlich, dass man ein solches Trampolin mitten in einem Naturschutzgebiet aufbauen darf, auf einem Spielgelände dagegen ist das schon wahrscheinlicher. In jedem Fall sollte der Initiator des Rätselcaches solche größeren Aufgaben mit den zuständigen Behörden abklären, damit die Umwelt nicht in Mitleidenschaft gezogen wird oder die Sicherheit der Geocacher oder Passanten beeinträchtigt ist.

Wichtige Hinweise zum Geocaching

Geocaching ist ein wunderschönes Hobby, für das sich nach und nach immer mehr Menschen begeistern können. Dies liegt wahrscheinlich vor allem auch an der Vielseitigkeit des Hobbys, da es sich leicht mit wenigen oder vielen Personen, mit Kindern und Erwachsenen und mit allen Altersstufen vereinbaren lässt. Zusätzlich ist das Geocaching für viel ein Ansporn sich wieder einmal in der freien Natur zu bewegen und diese auf eigene Faust zu erkunden. Aber auch beim Geocaching sollten sowohl die Initiatoren als auch die Teilnehmer an einem Cache einige grundlegende Regeln beachten:

1. Schwierigkeit und Ausrüstung
Damit ein Cache richtig beurteilt werden kann, ist es notwendig, dass die Initiatoren eines Caches diesen richtig ausweisen. Es sollte klar ersichtlich sein, für wen diese Cachform geeignet ist und wer vielleicht lieber einen anderen Cache verfolgen sollte. Aus Rücksicht vor allem auf Kinder und ältere Menschen ist es daher auch oft hilfreich, wenn Leute, die den Cache bereits gefunden haben, diesen für eine bestimmte Zielgruppe empfehlen. Falls eine besondere Ausrüstung für den Cache benötigt wird, sollte darauf explizit hingewiesen werden. Generell sollte man aber immer darauf achten, eine adequate und robuste Ausrüstung mit den gängigen Ausrüstungsgegenständen zu den Caches mitzunehmen.

2. Schutz der Natur
Beim Gecaching in der freien Natur ist die oberste Priorität der Schutz der Natur. So schön das Geocaching auch ist, ein essentieller Bestandteil, der zu seiner Popularität beiträgt ist nun einmal die Erkundung und das Erfahren der Natur. Aus diesem Grund sollte besonders darauf geachtet werden, diese in keiner Weise zu schädigen, sondern ganz im Gegenteil für ihren Erhalt zu sorgen. Sowohl beim Verstecken als auch beim Suchen eines Caches gilt es daher, immer umsichtig mit der Natur umzugehen und Rücksicht auf Tiere und Pflanzen und deren Lebensräume zu nehmen.

3. Vorsicht bei Stadt-Caches
Der Raum des Geocaching ist längst nicht mehr nur auf Wiesen und Wälder beschränkt, sondern auch in der Stadt findet man heute etliche Caches. Dabei ist jedoch besondere Vorsicht geboten. Beliebte Verstecke oder Hinweise in Städten findet man beispielsweise hinter oder an den Hansgrohe Armaturen von öffentlichen Toiletten, an Bahnhöfen, Statuen, bekannten Plätzen und Gebäuden, etc.
Da es aufgrund verdächtiger Verhaltensweisen von Menschen oder seltsamen Gegenständen an öffentlichen Orten, die sich im Nachhinein als Geocache entpuppten, schon mehrmals zu größeren und kostenaufwändigen Polizeiaufgeboten in einigen Städten kam, ist explizit darauf hinzuweisen, dass solche Verstecke gemieden werden sollten, um Missverständnissen entgegenzuwirken.

In solchen Fällen sollte man einfach selbst etwas Sensibilität für die Situation am jeweiligen Standort beweisen oder gegebenenfalls doch lieber wieder in der Natur Geocaching betreiben. 

Optimiertes Geocaching durch CRM

Bisher ist Geocaching noch ein recht wenig kommerzielles Hobby, das von jedermann, der gerade Lust und Laune hat, angefangen bzw. betrieben werden kann. Einfach mit GPS-System und entsprechender Trekking-Ausrüstung ausstatten, im Internet nach passenden Koordinaten suchen und schon kann die spannende Suche anhand der gefundenen Geodaten losgehen.

Die Koordinaten sind dabei frei zugänglich auf den offiziellen Internetseiten über die entsprechenden Cachekarten der Region zu finden. Oft finden sich jedoch auf den ersten Blick keine genaueren Angaben über die Art und Anforderungen des Caches, so dass es unter Umständen einige Zeit dauern kann bis man die einzelnen Informationen über die in Frage kommenden Caches gesammelt hat und eine Cache-Route gefunden hat, die den persönlichen Ansprüchen genügt. Das könnte sich jedoch in Zukunft ändern, wenn Geocaching durch die Gründung von kundenorientierten Unternehmen optimiert würde.

Wenn man einen Blick in die Zukunft wirft, so könnte Geocaching vielleicht bald so aussehen, dass es durch einzelne Unternehmen betrieben wird, bei denen sich Geocacher anmelden oder registrieren können und damit in eine Kundendatenbank aufgenommen werden. Durch CRM, d.h. Customer Relationship Management könnten die Daten der Kunden verwaltet werden und das Unternehmen kundenorientiert ausgerichtet werden.

Im Prinzip bedeutet das, dass die sich anmeldenden Kunden Angaben über sich und ihre Vorlieben beim Geocaching machen könnten, die dann im CRM festgehalten werden. Mittels einer CRM Software könnten diese Daten dann ausgewertet werden und entsprechende Kundenprofile gestaltet werden und damit auch für jeden Kunden spezielle Angebote entworfen werden, die seinen Ansprüchen am ehesten gerecht werden sollten.

Gecacher könnten sich auf diese Weise das lange Recherchieren nach passenden Geodaten ersparen und würden direkt vom Unternehmen auf sie persönlich ausgerichtete Angebote erhalten, bei denen ihre individuellen Wünsche berücksichtigt werden könnten. So könnten Familien mit Kindern einfachere Cache-Routen Vorschläge erhalten als diejenigen, die sich einen anspruchsvollen und schwer zu findenden Cache wünschen, ältere Menschen könnten Angebote erhalten, die ihren Bedürfnissen entsprechen und Fans von Sonder-Caches könnten diese als Vorschläge angeboten bekommen.

Fraglich bleibt nur, ob sich so ein per CRM optimiertes System für Geocaching durchsetzten wird, da viele Geocacher gerade die nicht kommerzielle Ausrichtung dieses Hobbys schätzen und viele wahrscheinlich nicht ohne Weiteres bereit wären, sich für ihr Hobby einem Unternehmen anzuschließen.