Geocaching

Geocaching ist im Prinzip eine moderne Form der altbewährten Schatzsuche oder Schnitzeljagd, mit dem Unterschied, dass einem hierzu heute eine ganze Reihe moderner Technologien und Hilfsmittel zur Verfügung stehen und einige der Zieldestinationen des „Schatzes“ heute im Sinne des Extremsports oftmals eine große Herausforderung darstellen.
Davon abgesehen ist das Geocaching heute zu einer sehr beliebten Freizeitbeschäftigung geworden, die es Klein und Groß genauso wie Jung und Alt ermöglicht, gemeinsam Spaß zu haben und die Natur auf eine ganz spannende Art und Weise für sich zu entdecken.

Bei der neuen Variante der Schatzsuche benutzt man nicht mehr einen einfachen Kompass, der einem grob die Richtung des Versteckes weist, sondern bedient sich des modernen Hilfsmittels des Global Positioning Systems (GPS), einem Navigationssystem per Satellit, das einem mit Hilfe der richtigen Koordinaten genau zu der Position des versteckten Schatzes führt, so dass man ihn nur noch vor Ort in seinem in der Natur getarnten Versteck ausfindig machen muss.

Der „Schatz“, der beim Geocaching gefunden werden soll, nennt sich auch Cache oder Geocache und besteht in der Regel aus einem kleinen Kistchen, das ein Logbuch, einen Stift und einige kleine Tauschgegenstände enthält. Hat man den Cache entdeckt, so kann man sich in das Logbuch aller erfolgreichen „Schatzsucher“ eintragen und einen der Tauschgegenstände entnehmen, um dafür einen anderen zu hinterlassen. Bei den Tauschgegenständen handelt es sich in der Regel um Kleinigkeiten von nicht allzu großem Wert, die ganz nach dem Motto des gleichwertigen Tausches (equal trade) hinterlassen werden können. Wer also eine Druckerpatrone findet sollte auch wieder
Druckerpatronen hinterlassen (Hier die Empfehlung Druckerpatronen pixma mp540 sind günstig).

Das Schöne am Geocaching ist, dass es sich immer weiter entwickelt und immer neue Formen der Schatzsuche hinzukommen. Einige Caches sind besonders schwer zu erreichen (im Gebirge oder unter Wasser), für einige Positionen, muss man erst Rätsel und Hinweise entschlüsseln und wieder andere kann man in einem Wettkampf gegen andere Mitstreiter finden. Die Möglichkeiten sind endlos und fast täglich kommen neue Formen des Geocaching hinzu.

Wer diesen Trend gerne einmal selbst ausprobieren möchte, der braucht einfach nur ein geeignetes GPS-Gerät und die Geodaten eines Caches (in zahlreichen Geodatenbanken im Internet erhältlich) und schon kann die spannende Schatzsuche losgehen.

Bild: geocaching.com

Trackables Route drucken

Wer selbst ein Trackable initiiert, der möchte meist den Reiseweg seines Trackables genau verfolgen und die Route später beispielsweise als Poster Druck, Foto Druck, als Postkarte oder Ähnliches visualisieren, um deutlich zu machen, welche Länder und Orte das Trackable schon bereist hat.

Trackables sind eine besondere Art von Cache, da sie nicht behalten werden sollen, sondern von Cache zu Cache weitergetragen werden sollen. Auf diese Weise legen die Gegenstände meist erstaunlich große Wegstrecken zurück, die weit über die Landesgrenzen hinausgehen können. Den Weg der einzelnen Trackables kann man im Internet verfolgen, so dass der ursprüngliche Besitzer bzw. Initiator des Trackables immer weiß, wo sich der jeweilige Gegenstand gerade befindet. Später kann man diese Reiseroute als Poster drucken und als Andenken aufbewahren.

In der Regel finden sich zwei verschiedene Formen der Trackables:

  1. Travel Bugs: Diese Variante von Trackables ist derzeit die gängigste. Der Travel Bug besteht aus zwei Teilen von denen eines beim Initiator bleibt und das Gegenstück in den Cache gelegt wird. Es handelt sich hierbei normalerweise um eine Aluminium Marke, die mit einem bestimmten Zahlencode versehen ist, so dass man die Marke über das Internet identifizieren und ihren Weg nachverfolgen kann.
  2. Geocoins: Geocoins sind die weitaus seltener verbreiteten Trackables, da sie oft sehr teuer sind. Diese Münzen sind meist aufwändig gestaltet und gelten als Sammlerstücke, was leider auch häufig zu Diebstählen führt.

An einige Trackables sind vom Initiator bestimmte Bedingungen geknüpft, die auch den Weg des Gegenstandes bestimmen können. So könnte man beispielsweise festlegen, dass sich das Trackable nur in einem bestimmten Land bewegen soll oder dass sein Ziel ein bestimmter Cache in einem anderen Land sein soll, etc.

Diese Variante des Geocachings macht auch Spaß, wenn man nur den Weg seines Trackables verfolgt, da man ja nie weiß, wo der Gegenstand als nächstes auftauchen könnte. Am Ende seiner Reise kann man die Reiseroute dokumentieren und eine Karte hiervon als Poster drucken lassen, um dann die einzelnen Reisestationen selbst zu besuchen oder es einfach als Zimmerschmuck aufhängen.

Bild: Thomas Siepmann  / pixelio.de

Ihr schönstes Geocaching – Erlebnis

Das Geocaching wird in der letzten Zeit immer beliebter. Immer mehr Menschen kommen auf den Geschmack und entdecken die moderne Art der Schatzsuche für sich. Wir haben sie nach ihren schönsten Geocaching – Erlebnissen gefragt und diese für Sie zusammengestellt.

Annabelle, 19 Jahre, berichtet beispielsweise, dass sie von Anfang an neugierig war, als sie hörte, dass man unter „Geocaching“ eine neue Form der Schatzsuche verstehen würde. Sie wollte dies sofort einmal ausprobieren. „Ich habe das Ganze mit meinem besten Freund getestet und wir waren richtig angetan von der Sache. Beim Geocaching kann man mal wieder richtig Kind sein und sich austoben. Außerdem gehörte die „Schatzsuche“ ja schon in der Kindheit zu meinen beliebtesten Spielen, genauso wie die „Schnitzeljagd“. Seit ich mein erstes Geocaching hinter mir habe, habe ich schon einige Schätze gesucht. Es ist toll, weil man dadurch so viel in der Gegend herum kommt!“

Marion, 30 Jahre, erfreut sich beim Geocaching vor allem an der Schatzsuche selbst. „Ich finde es immer sehr spannend, wenn ich endlich den richtigen Ort und die „Schatzkiste“ gefunden habe. Was wohl drin sein wird, frage ich mich. Und dann habe ich auch immer ein wenig Herzklopfen, bevor ich die Kiste öffne. Das letzte Mal war ein Kinderbuch drinnen, mit Märchen. Ich habe als Tausch eine selbst zusammen gestellte Musikkassette und einen Brief für ihren Finder zurück gelassen.“

Piet, 27 Jahre, ist immer wieder begeistert von den Gegenden, in die ihn seine Schatzsuche verschlägt. Er kommt viel herum, sagt er, und erfreut sich besonders an der Natur. „Wenn ich mal als Berlin raus komme, in ein kleines Dorf, dann genieße ich die ländliche Atmosphäre. Neulich habe ich selbst einen Schatz in der Nähe von einem alten Gartenhaus versteckt. Das hat mir richtig gefallen, weil es so schön bemalt war. Ich träume selbst davon, um zu ziehen und möchte dann auch ein Gartenhaus kaufen und es mit meiner Tochter bemalen.“

Klaas, 40 Jahre hatte eine sehr lustige Begegnung bei der letzten Schatzsuche. „Eine junge Frau und ich, wir sind gleichzeitig beim Schatz angekommen. Wir haben uns total gefreut und sind dann noch etwas trinken gegangen, haben dabei über unsere Leidenschaft, die Schatzsuche, gesprochen. Schön, Gleichgesinnte zu treffen. Man fragt sich ja doch ab und an, wer außer einem selbst dieses Hobby haben könnte.“