Geocaching als Betriebsausflug

Ein Betriebsausflug soll im optimalen Falle bei allen Beteiligten ein gewisses Maß an Sozialverhalten fördern und vor allen Dingen Spaß machen. Eine derzeit sehr im Trend liegende Variante eines solchen Betriebsausfluges stellt das Geocaching dar. Dieser seit einigen Jahren in Mode gekommene „Trendsport“ ist eine Art moderne Schatzsuche, die Jung und Alt und Groß und Klein dazu animiert, abenteuerlustig in die Natur zu spazieren und diese auf der Suche nach ihren Geheimnissen zu erkunden.

Auch als Unternehmung für einen Betriebsausflug wird das Geocaching immer beliebter; jedoch erfordert dies auch etwas Aufwand im Voraus. Hier ein kurzer Überblick darüber, welche Schritte man bei der Planung einer Geocaching Route durchlaufen sollte und was bei der Präsentation beachten sollte:

1. Analyse der der Teilnehmerstruktur: Zuerst sollte man sich im Klaren darüber sein, wie viele Menschen überhaupt an dem Betriebsausflug teilnehmen, damit man das weitere Vorgehen dementsprechend planen kann. Die Teilnehmerzahl ist für das Geocaching an sich jedoch irrelevant und kann mit unbegrenzt vielen „Schatzsuchern“ unternommen werden. Weiterhin ist zu überlegen, in welchem Alter und in welchem gesundheitlichen Zustand sich die meisten Teilnehmer befinden, um die Route der entsprechenden Gruppe anzupassen. Danach sind gemischte, gleich starke Gruppen zu jeweils etwa gleich vielen Personen einzuteilen; sinnvoll sind hierbei abteilungsübergreifende Konstellationen, um ein soziales Netzwerk innerhalb der Firma zu schaffen, das über die einzelnen Abteilungen hinausgeht.

2. Auswahl des Geocaching Geländes: Das Gelände sollte nach der Analyse der Teilnehmerstruktur so gewählt werden, dass es in der Länge der Strecke und der Raffinesse des Geländes den Bedürfnissen aller Teilnehmer gerecht wird. Cachkarten lassen sich ganz einfach im Internet finden. Es kann jedoch manchmal sinnvoll sein, sich einige zur Auswahl stehenden Gelände vorher anzusehen, um sicher zu gehen, dass das Gelände von den Teilnehmern bewältigt werden kann.

3. Ausrüstung: Wichtig ist, dass jede Gruppe mindestens ein GPS-Gerät besitzt, um sich durch das Gelände navigieren zu können. Viele neue Handy-Geräte besitzen eine GPS-Funktion und können daher zum Geocachen genutzt werden; es können aber auch Geräte ausgeliehen werden. Zudem ist darauf zu achten, dass alle Teilnehmer mit festem Schuhwerk, wetterfester Kleidung, etwas Proviant (denn eine Geocaching Route kann durchaus einige Stunden dauern) und mindestens einem Handy ausgerüstet ist, damit niemand verloren geht.

4. Präsentation auf einer Faltwand: Bei der Präsentation hat sich eine Faltwand von Clip oder anderen Herstellern bisher als sehr nützlich erwiesen, da hier auf einen Blick die gesamte Route zu erfassen sein sollte. Weiterhin sollte jede Gruppe eine eigene Karte sowie die Koordinaten der aufzusuchenden Schätze bekommen. Es sollte sichergestellt werden, dass jeder Teilnehmer verstanden hat, wie Geocachen funktioniert und die Geräte eigenständig bedienen kann. Weiterhin muss auch unbedingt darauf aufmerksam gemacht werden, dass die Natur, in der man sich bewegt nicht durch Fehlverhalten belastet werden soll.

So steht einem Betriebsausflug im Grünen nichts mehr im Wege und alle Geocacher können sich auf den Weg ihrer eigenen kleinen Schatzsuche machen.