Geocaching für Perfektionisten

Perfektionisten kann manches bekanntlich nicht gut genug sein. So verbringen sie mehr Zeit für die Ausführung einer Arbeit, um am Ende das beste Ergebnis zu erzielen. Ähnlich ist dies auch beim Geocaching. Hier möchten Perfektionisten möglichst schnell ans Ziel gelangen – das lange Suchen am Ort, an dem der Schatz versteckt ist, liegt ihnen nicht sehr.

Was kann man also tun, um auch als perfektionistisch veranlagter Mensch Gefallen am Geocaching zu finden? Man kann sich die Suche erleichtern, um schneller ans Ziel zu kommen, zum Beispiel mit einem Navigationssystem. Eine herkömmliche Suche beim Geocaching findet ja so statt, dass man sich einen Standort heraussucht und ihn anhand der Geodaten notiert. Dadurch erhält man eine Straße oder einen Platz, an dem sich der Schatz befinden soll. Kennt man sich in dieser Gegend allerdings nicht so gut aus, so ist erst einmal Suchen angesagt.

Wer mit dem Fahrrad unterwegs ist, der kann sich den Standort grob notieren, muss jedoch im Zweifelsfall noch einmal auf dem Weg Passanten fragen, ob er sich wirklich in der Nähe der gesuchten Straße befindet. Hier haben alle, die Navigationssysteme benutzen und mit dem Auto auf Schatzsuche gehen, einen Vorteil: Durch das Navi wird das erfahren quasi unmöglich, denn die bekommen ihren Weg genau beschrieben. Das Navigationssystem berechnet ihnen sogar noch die kürzeste Fahrstrecke dorthin.

Navigationssysteme sind somit eine gute Möglichkeit für Perfektionisten, an den Ort ihres Schatzes zu kommen. Die Suche abnehmen kann ihnen jedoch auch das Navi nicht, da müssen sie schon selbst ans Werk gehen. Doch das sollte schließlich außer Frage stehen – sonst macht eine Schatzsuche ja auch keine Freude mehr.

Und auch an sich stelle ich das Schatzsuchen per Navigationssystem in Frage, denn Geocaching sollte schon etwas sein, was man nicht „nebenbei“ macht, sondern wofür man sich gerne etwas mehr Zeit nimmt. Schließlich ist es eine Freizeitbeschäftigung. Was macht es schon, wenn es etwas länger dauert, bis man am Ziel ist? Muss man denn auch in der Freizeit so perfektionistisch sein? Ich sage: NEIN!