Geocaching – Technik

Wer professionell Geocaching betreiben möchte, der sollte sich unter anderem auch etwas mit der Geocaching Technik auskennen. Aus diesem Grund sollen hier die wichtigsten Punkte bezüglich der Technik des Geocachings einmal kurz erläutert werden.

Die Technik, die beim Geocaching genutzt wird bzw. der sich die GPS-Empfänger bedienen, stützt sich auf das Global Positioning System (GPS). Hierbei handelt es sich grob gesagt um 24 Satelliten, die die Erde umkreisen und permanent Signale in einer Stärke von ungefär 20 bis 50 Watt aussenden, die dann von den GPS-Geräten auf der Erde empfangen werden können. Die meisten GPS-Empfänger von heute können gleichzeitig die Informationen bzw. Signale von 12 Satelliten empfangen. Durch die Messung der Entfernung vom Standort zu den verschiedenen Satelliten, ergibt sich eine Konstellation anhand der man die derzeitige Position ziemlich genau bis zu einem Umkreis von fünf Metern bestimmen kann.

Dies gilt normalerweise bei einem uneingeschränkten Gelände mit freier Sicht auf den Himmel; ist das Gelände durch Bäume, Berge, oder auch den eigenen Körper verdeckt, so wird das Signal abgeschirmt und kann nur noch schwach empfangen werden oder sogar nur noch von weniger Satelliten als zuvor und die Position kann jetzt schwieriger oder nur noch ungenau (d.h. mit größerem Radius) berechnet werden. Dies gilt auch für ungünstige Signalwinkel; auch hier kann die Position nur weniger genau bestimmt werden. In geschlossenen Räumen, Tunneln, etc. kann in der Regel gar kein Signal empfangen werden.

Die bei günstigen Bedingungen ermittelte Position erscheint dann als Koordinaten Angabe auf dem Display des GPS-Empfängers bzw. zeigt die Richtung an, in der die gesuchten Zielkoordinaten und damit der versteckte Geocache liegen. Um sicher zu gehen, dass man mit seiner Messung wirklich richtig liegt, empfiehlt es sich an mehreren Orten eine Positionsbestimmung durchzuführen, um einige Vergleichswerte zu haben und vielleicht auch eine günstigere Position zum genaueren Messen der jeweiligen Geodaten zu finden. Je genauer die Messungen sind, desto enger wird der mögliche Radius, in dem sich der Cache befinden muss und umso schneller kann das Versteck gefunden und der Schatz gehoben werden.

Man darf gespannt sein zu welchem weiteren Trend die Technik des Geocaching noch führt.