Geocaching – Sonderformen

Auch wenn das Geocaching an sich noch eine recht neue Form der Freizeitgestaltung ist, so ist die Entwicklung doch rasant. Jahr um Jahr finden mehr Leute Spaß daran und finden immer neue Möglichkeiten, ihr Hobby interessant und lustig zu gestalten. Aus diesen Ideen entstehen dann spezielle Sonderformen des Geocaching, die sich nach und nach etablieren:

1. Event-Cache
Als Event-Cache bezeichnet man eine Form des Geocachings, die vor allem die einzelnen Geocaching Gruppen zusammenführen soll und gewissermaßen ein Forum für Geocacher schaffen soll, in dem man sich kennenlernen kann und Erfahrungen austauschen kann. Bei manchen größeren Events gibt es auch ein Rahmenprogramm. Der Ort für solche Event-Caches muss in manchen Fällen auch mit dem GPS-Gerät gesucht werden.

2. Geodashing
Das Geodashing ist eine Art GPS-Wettkampf. Die Dauer eines Geodashs beträgt einen Monat. In diesem Monat geht es darum, so viele „Dashpoints“ wie nur möglich auf der ganzen Welt zu besuchen. An den angegebenen Dashpoints liegt jedoch kein Cache, sondern in der Regel wird ein Bild als Erinnerung gemacht. Wer oder welches Team in dieser Zeit die meisten Dashpoints besucht hat, gewinnt.

3. Multicache
Einen Multicache kann man sic him Prinzip wie eine Schnitzeljagd vorstellen. Zu Beginn kenn man die genauen Geodaten des Zielortes noch nicht, sondern muss zuerst verschiedene andere Orte aufsuchen oder Aufgaben erfüllen, um den nächsten Hinweis auf die Zielposition zu erhalten.

4. Mysterycaching
Beim Mysterycaching bekommt man zwar die Koordinaten einer bestimmten Position, an dieser ist jedoch nicht der gesuchte Cache versteckt. Die genauen Koordinaten erhält man meist, wenn man ein Rätsel löst. In manchen Fällen ist der Mysterycache aber auch der Auftakt eines Multicaches.

5. Nightcaching
Wie der Name schon sagt, so findet Nightcaching bei Dunkelheit statt. Das besondere an dieser Art des Geocachings liegt darin, dass der Cache nur bei Dunkelheit gefunden werden kann, da beispielsweise die Position durch Reflektoren gekennzeichnet ist, die nur bei Anleuchten mit der Taschenlampe sichtbar werden.

6. Wherigo Cache
Die neuste Sonderform des Geocaching ist der Wherigo Cache und ist eine Art Adventure-Game. Die Spieler müssen hierzu eine Cartrige (Datei mit den Spielinformationen) auf ihr GPS-Gerät laden und werden dann an bestimmte Positionen geführt, an denen sie Rätsel lösen oder virtuelle Objekte oder Personen antreffen können, die sie zu dem eigentlichen Cache führen.

Geodaten Festival

Am Wochenende vom 19. bis 20. September 2009 fand in der „Zeche“ in Essen erstmalig ein GPS Festival statt. Der Sinn dieser Veranstaltung sollte es sein, gewissermaßen eine Messe für den immer bekannter und beliebter werdenden GPS-Bereich zu veranstalten, der sich aber vor allen Dingen konkret an die letztendlichen Nutzer und Verbraucher richten sollte.

In diesem Sinne war die Veranstaltung auch dementsprechend weniger als Messe, sondern eher Verbraucher orientiert ausgerichtet, daher auch der Name „Festival“. Im Rahmen dieses Geodaten Festivals richteten die 25 Aussteller ihr Hauptaugenmerk auf GPS-Produkte, die vor allem im Outdoor- und Sportbereich Verwendung finden; zu sehen gab es GPS-Empfänger, Fahradcomputer, Uhren sowie Navigationsgeräte, die auf der GPS-Technologie basieren.

Eingebettet war das Ganze in ein ansprechendes Rahmenprogramm für Groß und Klein, bei dem die Besucher diverse Möglichkeiten an Sport und Spiel ausprobieren und damit auch jede Menge Spaß haben konnten. So gab es unter anderem ein umfassendes Kinderprogramm, Anfänger Workshops im Geocaching sowie das so genannte Cacher’s Paradise, bei dem jeder der Lust hatte auf die moderne Schatzsuche von heute gehen konnte und als Highlight das Finale der Geocaching Masters, bei dem mehrere Teams in anspruchsvollen Geocaching Disziplinen (im Wasser, in luftigen Höhen, usw.) gegeneinander antreten konnten. Darüber hinaus gab es natürlich noch mehrere Gewinnspiele mit attraktiven Preisen aus dem GPS-Bereich.

Insgesamt kamen ungefähr 15.000 Menschen auf das GPS-Festival, womit dieses sowohl aus Sicht der Veranstalter als auch aus Sicht der Besucher ein voller Erfolg war. Dieses Event zeigte, dass sich die Welt des GPS bereits heute in der Gesellschaft etabliert hat und das Interesse an dieser Technik vor allem im Bereich Outdoor und Sport immer weiter wächst. Da es vorhersehbar ist, dass in den nächsten Jahren die Begeisterung für naturverbundene Spaß- und Spielsportarten wie das Geocaching weiterwachsen wird und das Potential hier noch lange nicht ausgeschöpft ist, kann man sich schon jetzt auf Neuheiten gespannt sein und sich auf die GPS-Festivals der kommenden Jahre freuen.

Geocaching als Betriebsausflug

Ein Betriebsausflug soll im optimalen Falle bei allen Beteiligten ein gewisses Maß an Sozialverhalten fördern und vor allen Dingen Spaß machen. Eine derzeit sehr im Trend liegende Variante eines solchen Betriebsausfluges stellt das Geocaching dar. Dieser seit einigen Jahren in Mode gekommene „Trendsport“ ist eine Art moderne Schatzsuche, die Jung und Alt und Groß und Klein dazu animiert, abenteuerlustig in die Natur zu spazieren und diese auf der Suche nach ihren Geheimnissen zu erkunden.

Auch als Unternehmung für einen Betriebsausflug wird das Geocaching immer beliebter; jedoch erfordert dies auch etwas Aufwand im Voraus. Hier ein kurzer Überblick darüber, welche Schritte man bei der Planung einer Geocaching Route durchlaufen sollte und was bei der Präsentation beachten sollte:

1. Analyse der der Teilnehmerstruktur: Zuerst sollte man sich im Klaren darüber sein, wie viele Menschen überhaupt an dem Betriebsausflug teilnehmen, damit man das weitere Vorgehen dementsprechend planen kann. Die Teilnehmerzahl ist für das Geocaching an sich jedoch irrelevant und kann mit unbegrenzt vielen „Schatzsuchern“ unternommen werden. Weiterhin ist zu überlegen, in welchem Alter und in welchem gesundheitlichen Zustand sich die meisten Teilnehmer befinden, um die Route der entsprechenden Gruppe anzupassen. Danach sind gemischte, gleich starke Gruppen zu jeweils etwa gleich vielen Personen einzuteilen; sinnvoll sind hierbei abteilungsübergreifende Konstellationen, um ein soziales Netzwerk innerhalb der Firma zu schaffen, das über die einzelnen Abteilungen hinausgeht.

2. Auswahl des Geocaching Geländes: Das Gelände sollte nach der Analyse der Teilnehmerstruktur so gewählt werden, dass es in der Länge der Strecke und der Raffinesse des Geländes den Bedürfnissen aller Teilnehmer gerecht wird. Cachkarten lassen sich ganz einfach im Internet finden. Es kann jedoch manchmal sinnvoll sein, sich einige zur Auswahl stehenden Gelände vorher anzusehen, um sicher zu gehen, dass das Gelände von den Teilnehmern bewältigt werden kann.

3. Ausrüstung: Wichtig ist, dass jede Gruppe mindestens ein GPS-Gerät besitzt, um sich durch das Gelände navigieren zu können. Viele neue Handy-Geräte besitzen eine GPS-Funktion und können daher zum Geocachen genutzt werden; es können aber auch Geräte ausgeliehen werden. Zudem ist darauf zu achten, dass alle Teilnehmer mit festem Schuhwerk, wetterfester Kleidung, etwas Proviant (denn eine Geocaching Route kann durchaus einige Stunden dauern) und mindestens einem Handy ausgerüstet ist, damit niemand verloren geht.

4. Präsentation auf einer Faltwand: Bei der Präsentation hat sich eine Faltwand von Clip oder anderen Herstellern bisher als sehr nützlich erwiesen, da hier auf einen Blick die gesamte Route zu erfassen sein sollte. Weiterhin sollte jede Gruppe eine eigene Karte sowie die Koordinaten der aufzusuchenden Schätze bekommen. Es sollte sichergestellt werden, dass jeder Teilnehmer verstanden hat, wie Geocachen funktioniert und die Geräte eigenständig bedienen kann. Weiterhin muss auch unbedingt darauf aufmerksam gemacht werden, dass die Natur, in der man sich bewegt nicht durch Fehlverhalten belastet werden soll.

So steht einem Betriebsausflug im Grünen nichts mehr im Wege und alle Geocacher können sich auf den Weg ihrer eigenen kleinen Schatzsuche machen.

Geocaching mit Werbeartikeln

Nutzt man Werbeartikel als Cache, so wird Geocaching nicht nur eine abenteuerliche und begeisterungswürdige Freizeitbeschäftigung, sondern kann gleichzeitig auch als Promotion und Publicity für Firmen dienen. Auf diese Weise kann man das Angenehme mit dem Nützlichen bzw. Arbeit und Vergnügen miteinander verbinden.

Der so genannte „Cache“ beim Geocaching ist die Belohnung bzw. der Schatz, den man findet, wenn man die Koordinaten richtig ausgewertet hat und die Position der gesuchten Stelle richtig identifiziert hat. In der Regel handelt es sich dabei um Kleinigkeiten, die keinen besonders großen Wert haben müssen bzw. sollen, da in diesem Fall ja eher der Gedanke zählen soll und die eigentliche Belohnung das Finden des gesuchten Versteckes ist. Ein Kugelschreiber, ein Notizbuch, ein Luftballon, ein Schlüsselanhänger, eine Murmel, etc. sind durchaus häufige Tauschgegenstände in vielen Caches.

Wer sich bzw. seiner Firma gerne den neuen Trend des Geocachings zu Nutze machen möchte, der kann sich selbst auf die Suche nach einigen Caches in der Umgebung machen und kleine Werbegeschenke im Cache hinterlassen, wenn er ihn gefunden hat. Der nächste Abenteuerer, der den Cache findet, ertauscht sich vielleicht den dort hinterlassenen Kugelschreiber oder Ähnliches und kommt bei Gelegenheit auf die dort angegebene Adresse zurück, wenn er etwas braucht, das in das Dienstleistungsgebiet der entsprechenden Firma fällt. Selbst, wenn ein anderer Tauschgegenstand entnommen wurde, so bleibt vielleicht zumindest der Name der Firma im Gedächtnis, wenn man ihn in diesem Zusammenhang kennenlernt.

Wer möchte, kann aber auch eigene mit Werbeartikeln gefüllte Caches zu verstecken, die dann Anfangs nur Werbeartikel der eigenen Firma enthalten. Mit der Zeit jedoch werden diese dann durch andere Tauschgegenstände ersetzt und die Werbeartikel verbreiten sich. Es ist aber natürlich möglich, die Caches immer wieder durch Tausch mit den anderen hinterlassenen Artikeln durch Werbegeschenke zu ersetzen, jedoch trifft dies nicht den eigentlichen Sinn des Geocachings.

Etwas mehr Aufwand, dafür aber auch mehr an Publicity bringt das Sponsoring offizieller Geocaching Wettbewerbe. Hier werden viele Menschen gleichzeitig auf die Firma aufmerksam gemacht und man kann bereits im Vorfeld der Veranstaltung Werbemittel als Tauschgegenstände anbieten.

In jedem Fall bietet das Geocaching eine Vielzahl an originellen Möglichkeiten, durch Werbegegenstände bekannt zu werden.

Trackables Route drucken

Wer selbst ein Trackable initiiert, der möchte meist den Reiseweg seines Trackables genau verfolgen und die Route später beispielsweise als Poster Druck, Foto Druck, als Postkarte oder Ähnliches visualisieren, um deutlich zu machen, welche Länder und Orte das Trackable schon bereist hat.

Trackables sind eine besondere Art von Cache, da sie nicht behalten werden sollen, sondern von Cache zu Cache weitergetragen werden sollen. Auf diese Weise legen die Gegenstände meist erstaunlich große Wegstrecken zurück, die weit über die Landesgrenzen hinausgehen können. Den Weg der einzelnen Trackables kann man im Internet verfolgen, so dass der ursprüngliche Besitzer bzw. Initiator des Trackables immer weiß, wo sich der jeweilige Gegenstand gerade befindet. Später kann man diese Reiseroute als Poster drucken und als Andenken aufbewahren.

In der Regel finden sich zwei verschiedene Formen der Trackables:

  1. Travel Bugs: Diese Variante von Trackables ist derzeit die gängigste. Der Travel Bug besteht aus zwei Teilen von denen eines beim Initiator bleibt und das Gegenstück in den Cache gelegt wird. Es handelt sich hierbei normalerweise um eine Aluminium Marke, die mit einem bestimmten Zahlencode versehen ist, so dass man die Marke über das Internet identifizieren und ihren Weg nachverfolgen kann.
  2. Geocoins: Geocoins sind die weitaus seltener verbreiteten Trackables, da sie oft sehr teuer sind. Diese Münzen sind meist aufwändig gestaltet und gelten als Sammlerstücke, was leider auch häufig zu Diebstählen führt.

An einige Trackables sind vom Initiator bestimmte Bedingungen geknüpft, die auch den Weg des Gegenstandes bestimmen können. So könnte man beispielsweise festlegen, dass sich das Trackable nur in einem bestimmten Land bewegen soll oder dass sein Ziel ein bestimmter Cache in einem anderen Land sein soll, etc.

Diese Variante des Geocachings macht auch Spaß, wenn man nur den Weg seines Trackables verfolgt, da man ja nie weiß, wo der Gegenstand als nächstes auftauchen könnte. Am Ende seiner Reise kann man die Reiseroute dokumentieren und eine Karte hiervon als Poster drucken lassen, um dann die einzelnen Reisestationen selbst zu besuchen oder es einfach als Zimmerschmuck aufhängen.

Bild: Thomas Siepmann  / pixelio.de

Geocaching mit Gokart

Geocaching ist zwar noch eine relativ neue Trendsportart, aber trotzdem hat sie bereits sehr viele Anhänger und das Interesse an der naturverbundenen Freizeitaktivität wächst von Tag zu Tag. Das Schöne am Geocaching ist nämlich, dass es zum einen keine Altersbeschränkung gibt, so dass nicht nur einzelne Personengruppen angesprochen werden, sondern auch ganze Familien mit kleinen Kindern und Großeltern problemlos teilnehmen können; zum anderen, dass es in der freien Natur stattfindet und daher die Bewegung im Freien fördert und damit auch wieder einen Anreiz bietet, die Natur auf eigene Faust zu entdecken und weiterhin, dass es unglaublich vielseitig ist, so dass jeder seine eigenen Ideen zur Weiterentwicklung dieser Sportart beitragen kann.

So gibt es zum Beispiel eine ganze Reihe an Leuten, die bestrebt sind, das Geocaching noch sportlicher zu gestalten. Aus diesem Grund gibt es schon Caches, die nur mit viel Übung, Geschicklichkeit und einem hohen Maß an Sportlichkeit zu finden sind; diese können sich beispielsweise auf Bergen, die erst erklettert werden müssen oder auf dem Grund eines Sees, der erst in einem Tauchgang erkundet werden muss, gefunden werden.

Eine weitere Möglichkeit, das Geocaching kreativ anzugehen, ist die Erkundung des Weges per Gokart oder Kettcar. Hier kommen sogar die Sportbegeisterten auf ihre Kosten, die nicht erst Berge besteigen oder in Seen tauchen wollen, aber trotzdem eine sportliche Herausforderung suchen. Mit den Fahrzeugen kann man zudem die Strecken meist viel schneller bewältigen bzw. auch längere Strecken mühelos in Angriff nehmen. Mit den Kettcars ähnelt das Geocaching in gewisser Weise einer Fahrradtour. Bei den Gokarts empfiehlt sich das bewährte Berg Toys Gokart, denn viele der Modelle sind hier extra für die Fahrt ins Gelände konzipiert und verfügen im Gegensatz zu vielen anderen Gokart-Modellen über die entsprechende Robustheit und das nötige Reifenprofil. Aber egal wie sich die individuelle Geocaching-Tour gestaltet, die oberste Richtlinie sollte immer der Spaß bleiben!

Aufgaben für ein Rätselcache

Eine beliebte Form des Geocachings, die sich im Laufe der Zeit entwickelt hat, ist der so genannte Rätselcache. Das Prinzip ist zwar das Selbe wie das des normalen Geocachings, jedoch kommt hier noch eine zusätzliche Komponente, nämlich ein Rätsel oder eine Aufgabe hinzu, die den Cache noch interessanter macht. Beim Rätselcache gibt es mehrere verschiedene Möglichkeiten, ein Rätsel oder eine Aufgabe auf den Weg zum „Schatz“ einzubauen. Oft werden beispielsweise nicht die genauen Geodaten des Caches angegeben, sondern nur ein Ort, der sich in der Nähe des Caches befindet. Erst, wenn man ein Rätsel oder eine Aufgabe gelöst hat, offenbaren sich einem die genauen Koordinaten des gesuchten Versteckes. Dabei kann es sich beispielsweise um ein Kreuzworträtsel, eine Rechenaufgabe, Sodoku oder andere Denksportaufgaben handeln, deren Lösung einen dann zum Cache führen.

Oft sind es aber auch körperliche Aufgaben, die erfüllt werden müssen. So kann es beispielsweise gefordert sein, einen Handstand zu machen, um versteckte Koordinaten lesen zu können oder einen niedrigen Baum zu erklettern oder vielleicht sogar auf einem Trampolin zu hüpfen, um das Versteck oder die gesuchten Koordinaten auf erhöhten Positionen zu finden. Erlaubt ist dabei alles, was Spaß macht und schaffbar ist. Fairerweise sollte es aber auch vermerkt werden, wenn der Cache besondere Fähigkeiten erfordert.

Wichtig ist auch, dass das benötigte Equipment nicht zu umfangreich ist bzw. auch den Gegebenheiten entsprechend angepasst ist. Möchte man beispielsweise die Variante mit dem Trampolin einbauen, dann nützt es wahrscheinlich wenig, ein Indoortrampolin aufzustellen, da das für den Außenbereich einfach nicht geeignet ist; hierfür würde dann ein spezielles Trampolin, wie z.B. das Berg Trampolin Favorit benötigt werden. Außerdem ist auch zu beachten, dass die Aufgabe an diesem Ort auch erfüllbar sein muss. So ist es höchst unwahrscheinlich, dass man ein solches Trampolin mitten in einem Naturschutzgebiet aufbauen darf, auf einem Spielgelände dagegen ist das schon wahrscheinlicher. In jedem Fall sollte der Initiator des Rätselcaches solche größeren Aufgaben mit den zuständigen Behörden abklären, damit die Umwelt nicht in Mitleidenschaft gezogen wird oder die Sicherheit der Geocacher oder Passanten beeinträchtigt ist.

Wichtige Hinweise zum Geocaching

Geocaching ist ein wunderschönes Hobby, für das sich nach und nach immer mehr Menschen begeistern können. Dies liegt wahrscheinlich vor allem auch an der Vielseitigkeit des Hobbys, da es sich leicht mit wenigen oder vielen Personen, mit Kindern und Erwachsenen und mit allen Altersstufen vereinbaren lässt. Zusätzlich ist das Geocaching für viel ein Ansporn sich wieder einmal in der freien Natur zu bewegen und diese auf eigene Faust zu erkunden. Aber auch beim Geocaching sollten sowohl die Initiatoren als auch die Teilnehmer an einem Cache einige grundlegende Regeln beachten:

1. Schwierigkeit und Ausrüstung
Damit ein Cache richtig beurteilt werden kann, ist es notwendig, dass die Initiatoren eines Caches diesen richtig ausweisen. Es sollte klar ersichtlich sein, für wen diese Cachform geeignet ist und wer vielleicht lieber einen anderen Cache verfolgen sollte. Aus Rücksicht vor allem auf Kinder und ältere Menschen ist es daher auch oft hilfreich, wenn Leute, die den Cache bereits gefunden haben, diesen für eine bestimmte Zielgruppe empfehlen. Falls eine besondere Ausrüstung für den Cache benötigt wird, sollte darauf explizit hingewiesen werden. Generell sollte man aber immer darauf achten, eine adequate und robuste Ausrüstung mit den gängigen Ausrüstungsgegenständen zu den Caches mitzunehmen.

2. Schutz der Natur
Beim Gecaching in der freien Natur ist die oberste Priorität der Schutz der Natur. So schön das Geocaching auch ist, ein essentieller Bestandteil, der zu seiner Popularität beiträgt ist nun einmal die Erkundung und das Erfahren der Natur. Aus diesem Grund sollte besonders darauf geachtet werden, diese in keiner Weise zu schädigen, sondern ganz im Gegenteil für ihren Erhalt zu sorgen. Sowohl beim Verstecken als auch beim Suchen eines Caches gilt es daher, immer umsichtig mit der Natur umzugehen und Rücksicht auf Tiere und Pflanzen und deren Lebensräume zu nehmen.

3. Vorsicht bei Stadt-Caches
Der Raum des Geocaching ist längst nicht mehr nur auf Wiesen und Wälder beschränkt, sondern auch in der Stadt findet man heute etliche Caches. Dabei ist jedoch besondere Vorsicht geboten. Beliebte Verstecke oder Hinweise in Städten findet man beispielsweise hinter oder an den Hansgrohe Armaturen von öffentlichen Toiletten, an Bahnhöfen, Statuen, bekannten Plätzen und Gebäuden, etc.
Da es aufgrund verdächtiger Verhaltensweisen von Menschen oder seltsamen Gegenständen an öffentlichen Orten, die sich im Nachhinein als Geocache entpuppten, schon mehrmals zu größeren und kostenaufwändigen Polizeiaufgeboten in einigen Städten kam, ist explizit darauf hinzuweisen, dass solche Verstecke gemieden werden sollten, um Missverständnissen entgegenzuwirken.

In solchen Fällen sollte man einfach selbst etwas Sensibilität für die Situation am jeweiligen Standort beweisen oder gegebenenfalls doch lieber wieder in der Natur Geocaching betreiben. 

Optimiertes Geocaching durch CRM

Bisher ist Geocaching noch ein recht wenig kommerzielles Hobby, das von jedermann, der gerade Lust und Laune hat, angefangen bzw. betrieben werden kann. Einfach mit GPS-System und entsprechender Trekking-Ausrüstung ausstatten, im Internet nach passenden Koordinaten suchen und schon kann die spannende Suche anhand der gefundenen Geodaten losgehen.

Die Koordinaten sind dabei frei zugänglich auf den offiziellen Internetseiten über die entsprechenden Cachekarten der Region zu finden. Oft finden sich jedoch auf den ersten Blick keine genaueren Angaben über die Art und Anforderungen des Caches, so dass es unter Umständen einige Zeit dauern kann bis man die einzelnen Informationen über die in Frage kommenden Caches gesammelt hat und eine Cache-Route gefunden hat, die den persönlichen Ansprüchen genügt. Das könnte sich jedoch in Zukunft ändern, wenn Geocaching durch die Gründung von kundenorientierten Unternehmen optimiert würde.

Wenn man einen Blick in die Zukunft wirft, so könnte Geocaching vielleicht bald so aussehen, dass es durch einzelne Unternehmen betrieben wird, bei denen sich Geocacher anmelden oder registrieren können und damit in eine Kundendatenbank aufgenommen werden. Durch CRM, d.h. Customer Relationship Management könnten die Daten der Kunden verwaltet werden und das Unternehmen kundenorientiert ausgerichtet werden.

Im Prinzip bedeutet das, dass die sich anmeldenden Kunden Angaben über sich und ihre Vorlieben beim Geocaching machen könnten, die dann im CRM festgehalten werden. Mittels einer CRM Software könnten diese Daten dann ausgewertet werden und entsprechende Kundenprofile gestaltet werden und damit auch für jeden Kunden spezielle Angebote entworfen werden, die seinen Ansprüchen am ehesten gerecht werden sollten.

Gecacher könnten sich auf diese Weise das lange Recherchieren nach passenden Geodaten ersparen und würden direkt vom Unternehmen auf sie persönlich ausgerichtete Angebote erhalten, bei denen ihre individuellen Wünsche berücksichtigt werden könnten. So könnten Familien mit Kindern einfachere Cache-Routen Vorschläge erhalten als diejenigen, die sich einen anspruchsvollen und schwer zu findenden Cache wünschen, ältere Menschen könnten Angebote erhalten, die ihren Bedürfnissen entsprechen und Fans von Sonder-Caches könnten diese als Vorschläge angeboten bekommen.

Fraglich bleibt nur, ob sich so ein per CRM optimiertes System für Geocaching durchsetzten wird, da viele Geocacher gerade die nicht kommerzielle Ausrichtung dieses Hobbys schätzen und viele wahrscheinlich nicht ohne Weiteres bereit wären, sich für ihr Hobby einem Unternehmen anzuschließen.

Geochaching mit Hindernissen

Nachdem ich mir wieder einmal vorgenommen hatte einem guten Cach zu machen und Lust und Laune hatte neue Umgebungen zu erkunden, habe ich mich daran gemacht, im Internet neue Koordinaten für gute Cachs zu finden. Die Suche stellte sich als nicht ganz so schwierig heraus, denn ich fand zahlreiche Angebote und Kommentare zu interessanten Geocaching-Aktivitäten.
Dieses Mal wollte ich einen Cach in der Stadt wagen und meine Stadt von einer anderen Seite kennen lernen. Nachdem ich die Koordinaten und Daten für meinen Cach in mein Gerät eingegeben hatte und mich mit dem Auto auf den Weg in die grobe Richtung gemacht hatte, stellte ich schnell erstaunt fest, dass mich dieser Cach in eine Kleingartenanlage der Vorstadt gebracht hatte. Damit hatte ich nun wirklich nicht gerechnet.

Die Anlage war umgeben von einem über einen Meter hohen Sichtschutzzaun hinter dem sich der Cach befinden musste. Nachdem ich eine Weile um die Anlage herumgetigert war um einen geeigneten Eingang zu finden stieg in mir das erste Gefühl der Frustration auf. Ich ärgerte mich über das, in meinen Augen, doofe Versteck und die Unmöglichkeit an den Cach heran zu kommen.

Während ich so vor mich hingrummelte, muss mich wohl ein älterer Herr bemerkt haben der mich dann nach einer Weile ansprach, was ich denn da mache. Nachdem ich ihn über mein eigenartiges Hobby aufgeklärt hatte, war dieser sogleich Feuer und Flamme und öffnete mir eine Tür, damit ich in die Gartenanlage eintreten konnte.

Im Inneren waren die einzelnen Grundstücke ordentlich durch Vorgartenzäune von einander getrennt und kleine Gartenhäuschen in jeder Parzelle vervollständigten das Bild einer Kleingartenanlage.

Der Cach konnte nicht weit versteckt sein und das Suchen gestaltete sich als äußerst amüsant. Der freundliche Rentner der nun richtig Gefallen an der ganzen Sache gefunden hatte, begleitete mich. Dabei stellte sich seine Ortskenntnis als äußerst Hilfreich heraus.

Den Catch fanden wir dann im Stamm eines hohlen Baumes der in der Mitte der Kleinanlage stand. Die Freude über den Fund war riesig und wir beendeten unser Abenteuer mit einem gemeinsamen, freundlichen Grillabend.